Villa Hubbell Swartz

Ort: Préverenges

Aufgabe: Entwurf, Detail- und Ausführungsplanung

Detailplanung: Christoph Loretan, Zürich

Bauleitung: Uni-Architects, St. Sulpice

Presse: Home Idea, Shanghai, 07/2014 - Maisons et Ambiances, 2.12 - Raum und Wohnen, 08/11 - Zeno, 2/10 - NZZ am Sonntag, 11.10.2009 - Homify.de


Die atemberaubende Lage am Ufer des Genfer Sees war die Initialzündung für das Konzept dieses Privathauses. MACH kreierte ein skulpturales Volumen, das einem Fels gleich an den Ufern des Sees liegt.

Während die Umrisse des Bauwerks geometrisch daherkommen, erwecken grosse Aussparungen in den Beton- und Zement-Wänden den Eindruck von Flusswindungen – eine Idee, die mit einem s-förmigen Pfad durch das Haus bis zum Seeufer fortgeführt wird. Die eingelassenen Fenster verleihen dem Bau etwas Bewegtes und Verspieltes, das in Kontrast zur soliden äusseren Erscheinung steht. Diese Bewegung wird auch durch den ansteigenden Verlauf der Deckenhöhe betont.

Die Innenwände sind in Valser Quarzit gehalten, die Böden in geölter Schweizer Eiche. Die von den Architekten entworfenen Einbauten sind durchdacht und tragen zur harmonischen und ruhigen Atmosphäre der Innenräume bei. Die naturnahe Materialisierung schafft einen intensiven Dialog zur Umgebung.

Besonderes Augenmerk richtete MACH auf das Energiekonzept. Die Wärme stammt aus einer Erdwärmepumpe. Eigene Luftschächte für die Kamine verhindern die Verschwendung von Wärme, hermetische Abdichtungen reduzieren den Wärmeverlust durch den Schornstein. Der Bau wurde mit dem Minergy® Gütesiegel für minimalen Energieverbrauch ausgezeichnet.

Die Kamine aus einheimischem Stein sind ein prägendes Element der Architektur. Diese bilden zentrale Säulen, die sich über die gesamte Raumhöhe erstrecken und den Bau in der Landschaft verankern.

Grundriss EG

Grundriss 1. OG

Schnitt

Gelände